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Vernetzungstagung „Machtanmaßung – spiritueller Missbrauch – sexualisierte Gewalt“

Vom 4-6.8.25 trafen sich 45 Wissenschaftler*innen in der Qualifikationsphase sowie Vertreter*innen aus der kirchlichen Praxis und der Arbeit mit Betroffenen im Katholisch-Sozialen Institut Siegburg, um sich mit den drängenden Themen Machtanmaßung, spirituellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt auseinanderzusetzen. Die Tagung bot eine Plattform für einen intensiven Austausch und kontroverse Diskussionen, die durch vielfältige Beiträge aus verschiedenen theologischen Disziplinen, der Geschichtswissenschaft und der Rechtswissenschaft bereichert wurden.

Im Mittelpunkt der Beiträge standen zentrale Fragen: Was lässt sich im kirchlichen Raum beobachten? Wie können diese Phänomene am besten beschrieben und definiert werden? Welche theologischen Topoi und kirchlichen Praktiken erweisen sich als besonders problematisch oder hilfreich? Zudem wurden Ansätze für Prävention und Intervention diskutiert, um diesen Herausforderungen wirksam zu begegnen.

Die Veranstaltung förderte nicht nur den Austausch und die Vernetzung zwischen Wissenschaftler*innen, sondern auch in verschiedene außeruniversitäre Praxiskontexte hinein.  Die Teilnehmer*innen betonten die Bedeutung einer interdisziplinären Zusammenarbeit, um den komplexen Herausforderungen gerecht zu werden und nachhaltige Veränderungen im kirchlichen Kontext zu bewirken.

Die Tagung wurde vorbereitet von Magdalena Hürten, Christiane Kuropka, Pavlos Leußler und Jakob Schrage und in Kooperation mit dem Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB), dem KSI in Siegburg, der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn und der dortigen Arbeits- und Forschungsstelle IPA Hub sowie dem Stiftungszentrum des Erzbistums Köln durchgeführt.

Die Vorträge werden in einem Tagungsband veröffentlicht.

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