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Elisabeth-Gössmann-Preis 2026 für Missbrauchsforschung

Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Graz zeichnet die Arbeit „Dem Schweigen zuhören. Die Bedeutung des Konzepts der epistemic injustice für die Forschung zu Missbrauch an erwachsenen Frauen in der katholischen Kirche. Fallstudie zu Missbrauch in der Gründungsgeschichte der St. Franziskusschwestern Vierzehnheiligen“ von Magdalena Hürten mit dem Elisabeth-Gössmann-Forschungspreis 2026 aus. Die Elisabeth-Gössmann-Preise werden alle zwei Jahre an herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der theologischen und religionsbezogenen Frauen- und Geschlechterforschung vergeben.

Den Förderpreis erhält in diesem Jahr Nasreen S. Shah für ihre Masterarbeit zur fremden Frau in Esra 9–10. Sie analysiert, wie Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit und religiöse Identität in den biblischen Texten miteinander verschränkt werden und zur Ausgrenzung bestimmter Personengruppen beitragen.

Weitere Informationen: https://genderforschung-theologie.uni-graz.at/de/unsere-forschung/elisabeth-goessmann-preise-2026/